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Splitter / WDM

Komponenten für Glasfasernetze unterliegen ebenso wie alle anderen Bauteile einer Alterung. Es sollten Komponenten zum Einsatz kommen, die über ihre geplante Lebenszeit eine geringe Ausfallwahrscheinlichkeit und eine absehbare Alterung aufweisen. Für heutige Komponenten nimmt man eine Lebenszeit von 20-25 Jahren an. Die Ausfallraten sind meist angeben mit MTBF (Mean Time Between Failure) oder FIT (Failure In Time)


Splitter
Die Bauform FBT für Splitter zählt nach den Fasern im Kabel zu den unempfindlichsten Bauteilen im Netz. Für eine kostengünstige Aufteilung (>1:4) von Signalen sind aber meist Splitter der Bauform Planar im Einsatz. Diese Bauform ist gegenüber Feuchtigkeit und Wärme deutlich empfindlicher. Die Fehlerrate liegt hier je nach Hersteller bei bis zu 300 FIT.

Ein Fasermanagement für passive Splitter sollte modular aufgebaut sein. Die Aufteilung reicht von 1:2 bis 2:16 (2:32). Das Modul sollte in allen Produkten des Systems eingesetzt werden können.
Das Modul ist ein Spleißmodul mit integriertem Splitter und Spleißkassetten. Die Fasern der Eingangs und Ausgangsports befinden sich getrennt in SC-Kassetten. Die Fasern des ankommenden und abgehenden Kabels werden direkt im Modul angespleißt.
Der Splitter befindet sich in einer geschlossenen Kassette. Die Kassetten sind, je nach Bauform und System schwenkbar, damit auf jeden Übertragungskreis freier Zugriff besteht ohne einen anderen Übertragungskreis zu beeinflussen noch zu stören oder der Zugriff erfolgt systembedingt frei von Vorne.
Für einfachen nachträglichen Einbau sind anschlussfertige Module sinnvoll. Solch ein Splitter-Modul kann direkt mit Patchkabeln angeschlossen werden.
Splitter mit einem Aufteilungsverhältnis größer 1:8 sind üblicherweise in der Bauform Planar ausgeführt. Diese Bauform ist nicht für den Einsatz im Außenbereich und bei feuchter Wärme geeignet.
Daher sollten die Splitter in den Kassetten hermetisch dicht eingeschlossen sein. Eine Technik dafür ist TOAST. Dabei wird der Splitter in ein Laminat unter Schutzatmosphäre eingeschweißt. Oder die Splitter sind entsprechend den Anforderungen geschützt in hermetisch dichten Modulgehäuse integriert.


Wellenlängenmultiplexing bzw. -demultiplexing
Für die nachträgliche Erhöhung der Bandbreite vorhandener Strecken hat sich das
Multiplexen mehrerer Wellenlängen (WDM = Wavelength Division Multiplexing) auf
einer Faser etabliert. Hierbei unterscheidet man zwischen 3 Verfahren:


Unser Sortiment
Beim einfachen Multiplexen (WDM) werden nur 2 Wellenlängen verwendet. Die 2 Kanäle liegen um 240 nm auseinander (1310 nm und 1550 nm).
Beim groben Multiplexen (CWDM) werden mehrere Wellenlängen verwendet. Im Bereich von 1271 nm bis 1611 nm liegen die 16 Kanäle 20 nm auseinander.
Beim dichten Multiplexen (DWDM) werden noch mehr Wellenlängen verwendet. Im Bereich um 1550 nm liegen bis zu 100 Kanäle nur noch 0,8 nm auseinander.

Um den nachträgliche Einbau der Module in vorhandene Übertragungsstrecken zu ermöglichen, sind diese Komponenten anschlussfertig auszuführen. Die Multiplexer und Demultiplexer werden in einem Baugruppenträger eingebaut, welcher in 19- Schränken oder ETSI-Gestellen montiert wird.


Monitoring
Für die Überwachung der Glasfaserstrecken sind heutzutage verschiedene Systeme im Einsatz. Es gibt aktive Systeme, welche ständig einzelne Fasern überwachen. Die Fasern können beschaltet oder nicht beschaltet sein. Bei passiven Systemen stehen Messzugänge zur Verfügung, über die ein Prüfsignal auf die Strecke gesendet wird. Wichtige Komponenten für die Übertragungsstrecken sind hierbei
Splitter und WDM-Baugruppen. Hier kommen meist anschlussfertige Module zum Einsatz.